
Am 16. Juli berichteten die Schülerinnen und Schüler des Casimirianums anhand zahlreicher Fotos in der Aula der Schule über ihre vielfältigen Erfahrungen beim Schüleraustausch mit der Pagoda Experimental School in Hangzhou/China.
In der zweiten Woche der Osterferien waren die 17 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 10 bis 12 in das Land der Mitte aufgebrochen. Eine Woche verbrachten die Teilnehmer des Austauschs bei ihren chinesischen Gastfamilien. Am Vormittag nahmen sie an diversen Unterrichtsstunden wie zum Beispiel über chinesische Malerei, die Peking-Oper oder die Sportart Kung-Fu teil. Nachmittags wurden Führungen in verschiedenen Museen oder ein Spaziergang am malerischen Westlake geboten, wobei schnell intensive Freundschaften zwischen den chinesischen und den deutschen Schülern aufgebaut wurden. So war es auch keine große Enttäuschung, dass die Casimirianer bei einem Freundschafts-Basketballspiel gegen eine Auswahl der über 2000 Schüler starken Partnerschule unterlegen waren.
Nach einer Woche in der schönen 6-Millionen-Stadt Hangzhou und einem Abschied, der nicht leicht fiel, schloss sich eine einwöchige Besichtigungsreise durch den Osten Chinas an. Erstes Ziel war die 18-Millionen-Metropole Shanghai, wo vor allem das pulsierende Leben und die rege Bautätigkeit an unzähligen Hochhäusern beeindruckte. Der Blick vom Jin-Mao-Tower, mit 421 Meter Höhe dem zu diesem Zeitpunkt vierthöchsten Gebäude der Welt, eröffnete trotz des dunstigen Wetters tolle Blicke auf die lebhafte Stadt. Auch die Baustelle des direkt gegenüber gelegenen Shanghai-World-Financial-Center, das inzwischen fertiggestellt sein dürfte und mit seinen 494 Metern Höhe den Jin-Mao-Tower überholt hat, war sehr interessant – wann sieht man schon eine in 400m Höhe gelegene Großbaustelle?
Nach der Besichtigung der Städte Suzhou und Wuxi ging es mit dem Nachtzug ins über 1000km entfernte Peking, wo neben der Besichtigung der Hauptstadt Chinas auch die berühmte Große Mauer auf dem Programm stand.
Nach 14 Tagen kehrte die Gruppe müde, aber wohlbehalten und an vielen Eindrücken reicher, in die Heimat zurück.
27.07.07 schmitt
