Stiftungsfest 2007: [Festrede] [Bilder]


Rede zum Festaktus 2007


Weltsprache Englisch - linguistische Aspekte der Globalisierung

I. Lingua franca

Meine sehr geehrten Damen und Herrn, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen!

DEATH TO ENGLISH! So lautete der Text eines Transparentes bei einem Protestmarsch in Indien. Death to English! Tod dem Englischen! Wogegen wurde demonstriert? Gegen die Dominanz der englischen Sprache in Indien. Die Anhänger der einheimischen Sprache Hindi traten mit dem Slogan Death to English gegen die ihnen verhasste Sprache an, die sie mit Bevormundung und Unterdrückung verbanden. Aber warum dann bitte auf Englisch? Warum nicht in ihrer eigenen Sprache Hindi? Was meinen Sie? Nun, die Demonstranten wollten ihre Meinung einem möglichst breiten Publikum kundtun. Wie macht man das in Zeiten der Globalisierung? Man nutzt Satellitenfernsehen und internationale Presse. Dazu braucht man eine Sprache, die weltweit gesprochen wird. Eine Sprache, die in aller Munde ist. Und keine Sprache war je wortwörtlich in so vieler Munde wie die englische.

Globalisierung nennen wir die zunehmende internationale Verflechtung in vielen Bereichen des heutigen Lebens: unsere Welt wächst immer mehr zusammen, in der Wirtschaft, in der Politik, in der Kultur. Doch ohne Kommunikation, ohne Sprache wäre das alles gar nicht möglich. Es hat noch nie in der Geschichte eine Zeit gegeben, in der so viele Völker und Nationen unterschiedlicher Sprachen miteinander Kontakt hatten wie heute, noch keine Zeit, in der so viele Menschen aus den verschiedensten Gründen in alle Welt reisten und es hat noch nie eine Zeit gegeben, in der eine Weltsprache so notwendig gewesen ist wie heute.

Was tun Menschen verschiedener Muttersprachen, wenn sie miteinander kommunizieren möchten? Sie holen sich Spezialisten, die beide Sprachen sprechen, Dolmetscher und Übersetzer und das ist teuer und aufwändig. Sie kreieren künstliche Sprachen wie Esperanto, die dann aber für alle fremd sind, oder sie wählen eine bestimmte Sprache als Verkehrssprache aus. Diese nennt man Lingua franca: eine Verkehrssprache also, die gewohnheitsmäßig von Menschen benutzt wird, deren Muttersprachen verschieden sind, eine Verkehrssprache, die Verständigung ermöglicht.

Wie schafft es nun eine Sprache, in einer bestimmten Region Lingua franca zu werden? Liegt es an der Anzahl der Sprecher? Schauen wir uns die historisch wichtigste Lingua franca in Europa an: die lateinische Sprache. Die Römer eroberten große Teile Europas und verbreiteten ihre Sprache im gesamten Römischen Reich. Sie übertrafen die Völker, die sie unterwarfen nicht unbedingt an Zahl, aber auf jeden Fall an Macht. Und als ihre militärische und politische Macht zu Ende ging, blieb das Lateinische über Jahrhunderte hinweg die Kommunikationssprache der Gebildeten und Gelehrten, dank einer anderen Form von Macht, nämlich der Macht der Kirche. Hier erlebt Latein durch Papst Benedikt XVI. gerade eine Renaissance.

Im Laufe der Geschichte hatten auch andere Sprachen in bestimmten Regionen der Welt die Funktion einer Lingua franca: Griechisch, Hebräisch und natürlich Französisch, das vom 17. bis ins 20. Jh. hinein Sprache der Diplomatie und des europäischen Hochadels war und damit eine der wichtigsten Kultursprachen Europas. Friedrich der Große soll nur noch mit seinen Pferden deutsch gesprochen haben, mit den Damen am Hof hingegen ausschließlich Französisch!

Diese Sprachen Latein, Griechisch und Französisch wurden global verwendet als die Welt noch kleiner war. Wenn wir im 21. Jahrhundert von einer Weltsprache sprechen, so müssen weitere Bedingungen erfüllt sein. Eine Weltsprache muss für viele Menschen Muttersprache, Zweitsprache oder Fremdsprache sein. Dies alles trifft derzeit nur auf das Englische zu.

Englisch ist alleinige Amtssprache - und damit auch Muttersprache des Großteils der Bevölkerung - in etwa 30 Ländern der Welt: Großbritannien, USA, Kanada, Australien, Südafrika usw. Man schätzt, es gibt etwa 320 - 380 Millionen Muttersprachler und sie bilden den so genannten inneren Kreis der Sprache (the inner circle).1

Englisch als Zweitsprache, als Amtssprache, als Sprache der Verwaltung und der Institutionen zusätzlich zu einer anderen Muttersprache sprechen etwa 300 - 500 Millionen Menschen auf der Welt. Das ist der äußere Kreis, also ehemalige Kolonien des britischen Weltreiches, Commonwealth-Länder wie Indien, Singapur, Nigeria und etwa 50 weitere Länder (the outer circle).

Der dritte Kreis (the expanding circle) schließt Länder ein, in denen Englisch als Fremdsprache gelehrt wird und im Bildungssystem verankert ist, wie in China, in Russland, in Japan und auch in Deutschland. Schätzungen belaufen sich auf etwa eine halbe bis eine Milliarde Menschen.

Diese Aufstellung zeigt, dass es auf der Welt sehr viel mehr Menschen gibt, die Englisch als Zweit- oder Fremdsprache lernen als Muttersprachler. Rechnet man alle drei Gruppen zusammen, so spricht je nach Schätzung insgesamt etwa ein Viertel der Menschheit Englisch, d.h. etwa 1,5 Milliarden Menschen. Selbst Chinesisch wird nur von 1,2 Milliarden Menschen gesprochen, und dabei handelt es sich um 8 verschiedene Sprachen und dutzende verschiedener Dialekte, die ein Schriftsystem gemeinsam haben: Mandarin. Auch mehrere andere Sprachen haben eine sehr große Zahl an Muttersprachlern und sie werden alle in bestimmten Teilen der Erde als Verkehrssprachen genutzt: Arabisch in Afrika, Hindi in Indien, Spanisch in Südamerika und zunehmend auch in den Vereinigten Staaten. Aber sie haben nicht die globale Bedeutung wie das Englische, weil ihre Verbreitung nicht so weltumspannend ist über alle Kontinente hinweg. Deutsch ist mit 100 Millionen Muttersprachlern gerade noch unter den ersten 10 Sprachen der Welt, wird aber nur in Europa gesprochen, während Französisch mit 78 Millionen Muttersprachlern an Rang 11 steht, als Amtssprache jedoch in vielen Ländern Afrikas von großer Bedeutung ist.

Hier sehen Sie nun all die Länder des 1. und 2. Kreises, also Länder, in denen Englisch einzige Amtssprache, gleichberechtigte Amtssprache oder Bildungs- oder Verkehrssprache ist. In einem Großteil der grau eingefärbten Länder wird es als Fremdsprache gelehrt. Damit ist Englisch die Weltsprache schlechthin.

Wie aber kam es dazu, dass gerade das Englische diese besondere Stellung errang? Betrachten wir die historische Entwicklung.

II. Historische Entwicklung des Englischen

Jakob Grimm, der große deutsche Märchensammler und Sprachwissenschaftler sagte 1851

"Ja die englisch sprache, sie darf mit vollem recht eine weltsprache heißen und scheint gleich dem englischen volk ausersehn künftig noch in höherem maße an allen enden der erde zu walten, Denn an reichthum und vernunft (…) lässt sich keine aller noch lebenden sprachen ihr an die seite setzen, auch unsre deutsche nicht..." 2

Heute jedoch sind sich Sprachwissenschaftler einig darin, dass es weder an Reichtum noch an Vernunft liegt, dass eine Sprache Lingua franca wird. Es hat auch nichts damit zu tun, wie leicht sie zu erlernen ist oder dass sie für eine großartige Kultur steht, denn all diese Gründe haben ja nicht verhindert, dass Latein heute nicht mehr gesprochen wird. Nein, es liegt genau wie beim Lateinischen, ausschließlich an der Machtposition der Völker, die diese Sprache sprechen. Diese Macht bezieht sich auf verschiedene Bereiche.

Die politische Macht gründet auf dem Kolonialismus des British Empire, durch den das Englische zur Sprache eines Weltreiches wurde, on which the sun never sets, ein Reich, in dem die Sonne nie untergeht. In den 350 Jahren zwischen dem Ende der Regentschaft von Elizabeth I. 1603 bis zum Beginn der Regentschaft von Elizabeth II. 1952 hat sich die Zahl der englischen Muttersprachler von 5 auf 250 Millionen verfünfzigfacht! Weitere 50 Jahre später ist die Zahl auf 380 Millionen angestiegen. Amerika, Kanada, die Karibik, Australien und Neuseeland, Teile Afrikas, Südostasiens und des pazifischen Raumes wurden erobert, kolonialisiert und mit einer neuen Sprache ausgestattet, die dann Symbol und Garant der politischen Einheit des wachsenden Weltreichs wurde. Oft ging aber mit der Kolonialisierung der Verlust der ethnischen Identität und auch so mancher Eingeborenensprache einher, bezeichneten doch die Kolonialherren die Eingeborenen als Wilde, ihre Sprache als primitiv und ihre Kultur als barbarisch. Unterdrückung und Ausbeutung einerseits und Ausbreitung der englischen Sprache andererseits.

Im 20. Jh. übernahmen die Vereinigten Staaten von Amerika die Führungsrolle in politischer und militärischer Hinsicht. Als eine der Siegermächte der beiden Weltkriege und einzige verbleibende Supermacht nach dem Ende des Kalten Krieges verbreiteten sie ihre Sprache in alle Welt.

Auf dem wirtschaftlich-technologischen Sektor spielte die Industrielle Revolution eine maßgebliche Rolle. Anfang des 19. Jh. war Großbritannien zur führenden Industrie- und Handelsnation aufgestiegen. Bedeutende Forscher arbeiteten hier und publizierten ihre Ergebnisse auf Englisch. Die meisten Erfindungen waren damals britischen Ursprungs. Neue Kommunikationssysteme - wie Telefon, Telegraph und Tageszeitungen - und neue Verkehrssysteme - wie die Eisenbahn - ermöglichten schnellere Information und bessere Transportmöglichkeiten für die in Massen hergestellte Ware. Großbritannien wurde zum "workshop of the world" und unser Coburger Prinz Albert, der Prinzgemahl der Königin Victoria feierte die Größe und Macht des Empires mit der ersten Weltausstellung 1851 in London.

Ähnliche Entwicklungen im Bereich von Wirtschaft und Technik fanden in Nordamerika statt und schon gegen Ende des 19. Jh. hatte Amerika Großbritannien als die weltweit am schnellsten wachsende Wirtschaftsmacht überholt. Das internationale Bankensystem entstand mit London und New York als den Investmentmetropolen der Welt. "Money talks", das war die wichtigste Metapher und die Sprache, die das Geld sprach, war Englisch.

Der Kolonialismus des British Empire im 19. Jh. ging nahtlos über in den wirtschaftlichen Imperialismus der Vereinigten Staaten im 20. Jh. Ohne die wirtschaftliche Vormachtstellung der USA wäre der in der Geschichte beispiellos rasante Siegeszug der englischen Sprache unmöglich gewesen.

Im 20. Jh. zeigten sich dementsprechend nicht nur die wirtschaftliche Dominanz der USA, sondern auch die sozio-kulturellen Einflüsse des American way of life und der Medien auf der ganzen Welt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Englisch immer zur rechten Zeit am rechten Ort war und tatsächlich zu der Weltsprache geworden ist, die Jakob Grimm schon im 19. Jh. vorhersagte und die heute in so vielen Bereichen global den Ton angibt.

III. Einflussbereiche des Englischen

Wo spüren wir nun den Einfluss des Englischen? Zu den wichtigsten Gebieten gehört die Politik. Grundlegende Schritte zur Etablierung des Englischen als Weltsprache wurden nach dem ersten Weltkrieg unternommen, als der Völkerbund, The League of Nations, als erste moderne internationale Vereinigung 1920 gegründet wurde und unter der Leitung von GB und den USA Englisch als eine der beiden Verkehrssprachen, neben Französisch, festlegte. Insgesamt gibt es heute weltweit 12500 internationale Gremien, von denen 85% Englisch als eine offizielle Sprache nutzen. Die zweitwichtigste Amtssprache in internationalen politischen Institutionen ist Französisch, das von 49% als eine mögliche Amtssprache verwendet wird. 3

Dass Englisch aus der Wirtschaft in einer globalisierten Welt nicht mehr wegzudenken ist, gehört zur Alltagserfahrung vieler Arbeitnehmer. Die Wiener Anglistik-Professorin Barbara Seidlhofer, die die Lingua Franca des Wirtschaftslebens sprachwissenschaftlich erforscht, sagt dazu in der Süddeutschen Zeitung vom 21.4.2007: "Englisch vermittelt Signale wie wirtschaftliche Stärke, Erfolg, Aktualität, Innovation: Man signalisiert damit auch, dass man es sich leisten kann, in die Sprachausbildung der Mitarbeiter zu investieren." 4 Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wohl viele deutsche Firmen wie der Bertelsmann-Verlag, Siemens oder DaimlerChrysler, die sich als Global Players sehen, Englisch als Betriebssprache eingeführt, die als Lingua franca für jede internationale Kommunikation genutzt wird, sobald ein Nicht-Muttersprachler des Deutschen beteiligt ist.

Die Vermittlung der englischen Sprache selbst ist zu einem Wirtschaftszweig geworden mit vielen Sprachinstituten, Englischlehrern und Verlagen, die von Fremdsprachenunterricht leben. Englisch ist die am häufigsten gelehrte Sprache der Welt. Englische Sprachzertifikate sind zum internationalen Standard erhoben worden und entsprechen dem europäischen Referenzrahmen, der die Fremdsprachenkenntnisse der Lerner kategorisiert und internationale Vergleichbarkeit garantiert. So muss heute ein bayrischer Schüler, selbst wenn er im Leistungskurs Englisch Abitur gemacht hat, seine Englischkenntnisse mit einem Sprachzertifikat wie Cambridge Certificate oder TOEFL nachweisen, um die Zugangsvoraussetzungen so mancher Universitäten auch im deutschsprachigen Raum zu erfüllen.

Die Neugliederung der Studiengänge in Deutschland mit Bachelor und Master Degrees folgt dem Vorbild der angelsächsischen Länder. Damit geht einher, dass auch viele Kurse in Englisch abgehalten werden, weil Professoren ihre Bücher sowieso größtenteils auf Englisch publizieren. War Deutsch noch bis zum 2. Weltkrieg die Sprache der Naturwissenschaften auf internationaler Ebene, so ist Englisch heute die einzige Lingua franca in der Wissenschaft für den weltweiten Gedankenaustausch.

Nicht nur Spezialisten aus Politik, Wirtschaft, und Wissenschaft haben permanent mit der englischen Sprache zu tun, auch der Mann auf der Straße entkommt ihr nicht. Die Massenmedien Presse, Rundfunk und Fernsehen tragen nicht nur Informationen in alle Welt, sondern auch die englische Sprache. Der amerikanische Fernsehsender CNN erreicht 1 Milliarde Menschen in über 200 Ländern. Englischsprachige Musik und Filme aus Hollywood dominieren den Markt weltweit. Schauen Sie mal in unser Programm heute: der Oberstimmenchor singt noch deutsche Texte: Wir kamen einst aus Piemont und Lass doch der Jugend ihren Lauf. Ich bin mir sicher, unsere Fünft- und Sechstklässler kannten - bevor sie ans Casi kamen - beide Lieder nicht. Stimmt's? Aber die Songs der Beatles, die Sie gleich im Medley musiziert von den CaSingers und den CaSinfonikern, und schwungvoll orchestriert von Herrn Hofmann hören werden, die kennen sie alle: Love is all you need, Imagine, Yesterday, und wie sie alle heißen. Und die Filmmelodien aus Fluch der Karibik, die uns unsere Musiker gerade so flott präsentiert haben, sind der große Hollywood-Renner seit 2003, nicht nur wegen Johnny Depp, während Star Trek, was den krönenden Abschluss des Orchesterprogramms heute bilden wird, uns schon seit gut 40 Jahren begleitet, zuerst als Fernsehserie Raumschiff Enterprise, später auch als Paramount Produktion aus Hollywood.

Die Werbeindustrie, die all diese Medien für ihre Botschaften nutzt, ist besonders geprägt vom Englischen. "It pays to advertise", Werbung lohnt sich, war das Motto im Amerika der Zwanziger Jahre. Wir sehen die Auswirkungen täglich - auch bei deutschen Firmen: Impossible is nothing - sagt Adidas.

Ganz egal ob Sie eine Pauschalreise, ein business meeting, eine akademische Konferenz oder eine Sportveranstaltung planen, Sie werden sowohl im Flugzeug als auch in der Unterkunft in nur wenigen Ländern der Welt mit deutsch klarkommen. Englisch ist die Sprache des Verkehrs und des Tourismus.

Eine ganz besondere Rolle für die Entwicklung des Englischen zur Weltsprache spielt die moderne Kommunikationstechnologie. Der Begriff des global village, des globalen Dorfes, der zwar schon 1962 von McLuhan geprägt wurde, hat erst während der 90er Jahre durch das Internet seine wirkliche Bedeutung erlangt. Das World Wide Web, 1991 von Tim Berners-Lee gegründet, hat zweifellos eine Revolution ausgelöst, eine Revolution, nicht nur in technischer und sozialer Hinsicht, sondern ebenso in sprachlicher Hinsicht.

Was macht ihr Schülerinnen und Schüler denn, wenn ihr Stunden vor dem Computer sitzt? In ICQ chattet ihr mit diversen Freunden und mit Menschen, die ihr im Leben nie gesehen habt. Ihr schreibt gleichzeitig emails und SMS, ihr habt einige Websites offen, um einen neuen Trendschuh auszusuchen oder einen Rucksack bei Ebay zu ersteigern. Nebenbei verfolgt ihr im Live Ticker, wie es im Spiel Bayern München gegen Real Madrid steht. Euer IPod läuft mit der aktuellen Lieblingsmusik. Vielleicht hört ihr sogar die Podcast-Botschaft unserer Bundeskanzlerin an (wahrscheinlich eher nicht!?). In dem einen oder anderen Blog gebt ihr euere Meinung kund. Und - beinahe hätte ich vergessen, das Online Dictionary für Englisch ist natürlich angeklickt, weil die Hausaufgabe für morgen noch zu machen ist. Ach ja, die Power Point Präsentation für das Referat in Geschichte, erscheint auf der Taskleiste, warum komm ich bloß nicht dazu, sie fertig zu machen?

Wir als Eltern fragen uns, wie hält man dieses Multitasking aus? Unsere Kinder kommunizieren auf so vielen Ebenen - ist es nun mündlich oder schriftlich? - mit allen möglichen Menschen gleichzeitig, nur wenn wir sie dann fragen, ob sie den Tisch decken könnten, werden wir mit einem kurzen Ja GLEICH abgespeist.

Wenn wir nun so schnell und leicht weltweit kommunizieren können, dann läge es doch nahe, dass der Computer eventuelle Sprachbarrieren gleich mit einem guten Übersetzungsprogramm kompensiert. Wäre es nicht fantastisch, wenn Sender A seine Botschaft in Sprache A in den Computer eintippt und Empfänger B könnte eine korrekte Version in Sprache B auf seinem Bildschirm ablesen. Probieren wir es aus mit Babelfish von Altavista 5 : Wir geben ein It is raining cats and dogs, das bekannte Idiom für strömenden Regen und was erscheint? Es regnet Katzen und Hunde. Selbst bei so simplen grammatikalischen Phänomenen wie "Was hast du gestern gemacht?" antwortet Babelfish "What yesterday did you make?" Lässt man die Maschine dann direkt ins Deutsche zurückübersetzen, so liest man Was gestern bildeten Sie? Da schütteln doch schon meine Siebtklässler den Kopf, oder?

Derzeit sind Übersetzungsprogramme wohl nur für einzelne Wörter nützlich, aber insgesamt noch viel zu schematisch und primitiv. Ihre Fähigkeiten mit komplexen grammatikalischen oder stilistischen Phänomenen umzugehen, sind noch sehr begrenzt im Vergleich zur Fähigkeit eines Menschen, der eine Fremdsprache beherrscht, weil die Kapazität des menschlichen Gehirns doch weit über das binäre Denken eines Computers hinausgeht. Zum Glück.

Aber wer weiß, was die moderne Kommunikationstechnologie uns noch alles bringen wird. In den gut 15 Jahren seit Beginn des World Wide Web hat sich auch in Bezug auf die englische Sprache schon eine interessante Veränderung ergeben: Zunächst waren die Websites praktisch rein englischsprachig. Mittlerweile liegt der Anteil der englischsprachigen Seiten nur noch bei 29,5%, die deutsche Sprache hat im Vergleich dazu einen Anteil von 5,5% 6. Die Vielfalt der Sprachen nimmt also zu, je mehr Nationen Anteil am Netz haben.

Dennoch sind die internationale Dominanz und die alltägliche Präsenz des Englischen in so vielen Bereichen des beruflichen und des privaten Lebens unumstritten. Welche Auswirkungen hat das? Was verändert sich am Englischen selbst? Wird es eine Fragmentierung der Sprache geben, wie wirkt sich die Dominanz der englischen Sprache auf andere Sprachen im Allgemeinen und auf das Deutsche im Besonderen aus, wird sie auch in Zukunft Weltsprache bleiben und welche Folgen hat dieses Phänomen für uns?

IV. Auswirkungen

1. Wird es eine Fragmentierung des Englischen geben?

Gibt es das Englische an sich eigentlich noch? Oder spaltet es sich in regionale Varianten auf so wie sich einst das Lateinische in die romanischen Sprachen aufgeteilt hat? Was meinen Sie?

Wollte man den Begriff Weltsprache definieren, so wäre es wohl eine Sprache, deren Gebrauch nicht von einem Land oder einer Regierung bestimmt werden kann. Es ist nicht möglich, in großem Maße weltweit Einfluss auf das Englische zu nehmen, eine normierende Akademie kann es bei dieser Sprecherzahl nicht geben. Welche Varianten des Englischen gibt es nun überhaupt?

In den Ländern mit Muttersprache Englisch haben wir Standard English mit landestypischer Ausprägung wie British or American English, die beiden führenden Varianten, Canadian or Australian English usw. Daneben hat jedes Land seine regionalen und sozialen Dialekte, die Farbspiele der Muttersprache 7 . In den ehemaligen Kolonien gibt es Mischungen aus Englisch und Eingeborenensprachen, man nennt sie Pidgin- und Kreolsprachen. In verschiedenen Ländern des 2. und 3. Kreises sind Abweichungen von der Standardsprache entstanden, New Englishes mit so klingenden Namen wie Singlish in Singapur oder Chinglish in China. Im Bereich bestimmter Berufssparten entwickeln sich Vereinfachungen: Seaspeak in der Seefahrt, Airspeak im Flugwesen zur Erhöhung der Sicherheit. Wenn Menschen aus allen Teilen der Welt zusammentreffen und ihre individuellen Varianten des Englischen einbringen, so werden sie sich alle bemühen, ein einfaches und deutliches Englisch zu sprechen, damit die Verständigung gewährleistet ist. Unsere Schüler, die am Chinaaustausch beteiligt waren, wissen, was ich meine. Diese vereinfachte Sprachvariante wird Global English oder English as a Lingua franca 8 oder gar Globish 9 genannt und von Sprachwissenschaftlern weltweit gerade intensiv diskutiert, auch im Hinblick auf den Englischunterricht. So wird man also in Zukunft von einer Familie der englischen Sprachen reden können. Doch deren Sprecher werden jedoch kaum wirkliche Verständigungsschwierigkeiten untereinander haben, im Gegensatz zu den Sprechern der romanischen Sprachen.

2. Wie wirkt sich die Dominanz des Englischen auf andere Sprachen aus?

Schätzungen gehen davon aus, dass von den mehr als 6000 Sprachen der Welt im Laufe des 21. Jahrhunderts etwa die Hälfte aussterben wird, manche befürchten sogar bis zu 90%. 10 Sie werden verdrängt von Englisch, aber - je nach Region - auch von Spanisch, Portugiesisch, von Chinesisch oder von anderen regionalen Verkehrssprachen.

Es wäre ein Desaster, wenn es in 500 Jahren nur noch ein paar wenige Sprachen gäbe. Dies versuchen verschiedene Gesellschaften für bedrohte Sprachen zu verhindern, denn es wäre keine erstrebenswerte Überwindung der babylonischen Sprachverwirrung, sind doch Sprachen die Archive der Geschichte. 11

3. Welchen Einfluss hat das Englische auf das Deutsche?

Alle Sprachen haben immer schon Wörter aus anderen Sprachen entlehnt. Das Englische selbst hat Lehnwörter aus nicht weniger als 350 Sprachen, was bei einem Wortschatz von einer halben Million Einträgen, die im Oxford English Dictionary verzeichnet sind, durchaus nachvollziehbar ist. Der Duden verzeichnet übrigens nur etwa 200 000 deutsche Wörter. Davon haben die Angelsachsen auch einige übernommen, man denke nur an Rucksack, Kindergarten oder Blitzkrieg.

Umgekehrt hat das Englische einen ungeheuren Einfluss auf andere Sprachen, so auch auf unsere deutsche Sprache. Anglizismen oder Amerikanismen sind die wertneutralen Bezeichnungen für den Vorgang der Entlehnung. Wenn deutsch und englisch vermischt werden oder wenn Wörter falsch entlehnt werden, so spricht man von Denglisch. Dieser Begriff wird jedoch sehr individuell verwendet und ist nicht klar definiert; auch der Übergang von Anglizismen zu denglischen Wörtern ist fließend, doch beide kommen gleichermaßen auf allen Gebieten des modernen Lebens vor:

Sie sehen, es gibt unterschiedliche Stufen der Entlehnung: manche Wörter bleiben unverändert, andere werden assimiliert. Dabei sind die Regeln der Assimilation nicht immer logisch und klar, so können gewisse Adjektive dekliniert werden, andere hingegen nicht: einen coolen Typen gibt es wohl, ein easyes Leben aber nicht. Substantive können neue Komposita bilden und Verben sind erstaunlich wandelbar in der Konjugation.

Da wird angeturnt und abgetörnt, ein- und ausgecheckt, alles boomt und groovt, man jettet und tourt, da wird gemanagt und gehändelt, Hightechfreaks scannen und scrollen, mailen und tunen, zappen und zoomen Sportler timen und tapen, frau stylt sich, lässt sich liften, die eine toppt die andere, beim Discounter wird gebunkert - bei diesen Dumping-Preisen! Wenn es nicht klappt, flippt man aus und ist hinterher voll ausgepowert.

Die Puristen unterscheiden dabei, ob die Wörter für Dinge stehen, die es vorher nicht gab wie Homepage oder Laptop oder ob wir für die Begriffe völlig zufrieden stellende deutsche Wörter zur Verfügung haben. So könnte Newsletter leicht durch Rundschreiben ersetzt werden und Meeting durch Treffen. Vielleicht meinen viele, sie müssten auf dieser englischen Welle mitschwimmen, auch bei uns in Coburg. Wenn Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, auf eurem Weg vom Casi zum Bahnhof seid, so begegnen euch allerhand denglische Ladenschilder. Hier eine kleine Auswahl.

Man fragt sich schon, was das denn für eine Sprache ist, in der es anscheinend keine eigenen Wörter mehr gibt für Liebe, Leben und Laden. Warum sonst liest man überall Love, Life and Shop? 12 Der Journalist Dieter E. Zimmer spricht gar von der Pidginisierung des Deutschen. 13

Doch selbst unser geschätzter Germanist Dr. Tasler benutzt in unserer Festschrift Musarum Sedes Political Correctness und Hightecherrungenschaft 14 , wo er doch auch politische Korrektheit und hochtechnische Errungenschaft hätte sagen können. O tempora, o mores!

Und wenn heute Sprachreiniger uns berechtigterweise unnötige Anglizismen austreiben wollen, so müssen sie aufpassen, dass sie uns als Ersatz nicht Latinismen oder Gallizismen aus dem Französischen vorschlagen - sagen wir statt Hair Stylist Frisör, statt Controller Kontrolleur und statt Motherboard Hauptplatine.

Dabei gehört Frisör zu den Scheinentlehnungen, die es in der Ausgangssprache gar nicht gibt. Die Franzosen nennen den Frisör nämlich coiffeur. Derartige Scheinentlehnungen haben wir auch aus dem Englischen.

Wenn ein Dressman im Smoking Oldtimer fährt, ein Showmaster mit dem Shooting Star einen Gin Tonic trinkt, ein Teenie sein Handy aus dem Bodybag holt, dann hat dieser Satz neun englische Begriffe, von denen kein einziger so im Englischen gebraucht wird! Seien Sie vorsichtig mit solchen Ausdrücken, denn der native speaker versteht hier zum Teil etwas völlig anderes. Dass ein Engländer den Smoking, den festlichen Anzug für den Herrn, dinner suit oder tuxedo nennt und sein Handy als mobile phone bezeichnet, hat sich schon herumgesprochen. Bei Shooting Star mag die eigentliche Bedeutung ja noch recht treffend sein, denn manch ein newcomer verglüht so schnell wieder wie eine Sternschnuppe. Aber bei Bodybag kann es direkt peinlich werden, weil der Muttersprachler darunter einen Leichensack versteht, in dem Unfalltote oder Mordopfer abtransportiert werden!

Sprache verändert sich, weil die Gesellschaft sich verändert. Man kann weder das eine noch das andere wirklich aufhalten, auch wenn die Puristen denken, jede Veränderung sei mit Verschlechterung gleich zu setzen und es gelte, sie mit aller Macht zu verhindern. Extremen Purismus erleben wir in Frankreich, wo die Académie Française seit dem 17. Jahrhundert normativ in die Entwicklung des Französischen eingreift. 1994 wurde ein restriktives Gesetz La Loi Toubon zum Schutze der französischen Sprache insbesondere vor dem Englischen erlassen. Kein Franglais bitte, wie unser Denglisch, dafür ersetzt der Franzose den Computer durch ordinateur, und das email durch message électronique. Kritiker bezeichnen dies als Kulturchauvinismus und Antiamerikanismus. In Deutschland treten keine staatlichen Gremien für die Pflege unserer Muttersprache ein, sondern Institutionen wie der Verein Deutsche Sprache. Er setzt sich in erster Linie gegen Denglisch ein, lehnt aber die Übernahme englischer Wörter da nicht ab, wo sie Lücken füllen: so werden Slang oder Interview als ergänzende Vokabeln durchaus akzeptiert.

Welche Motive stecken hinter diesem häufigen Import aus dem Englischen? Es mag an der relativen Kürze der englischen Wörter liegen oder an der Notwendigkeit der Übernahme: bei Neuheiten wie dem Scanner wird das Wort gleich mit eingeführt, denn Abtast- oder Lesegerät klingt schwerfällig. Es hat sicher auch mit der Leitkultur Amerika zu tun. Die Werbung suggeriert uns, die Produkte und ihre englisch-amerikanischen Namen seien cool und hip. In einer Studie von 2003 jedoch wurde nachgewiesen, dass manche der geistreichen englischen Sprüche der Werbeindustrie von nicht einmal der Hälfte der Deutschen wirklich verstanden werden. So wurde Come in and find out von Douglas oft als Kommen Sie herein und finden Sie wieder hinaus interpretiert. There is no better way to fly von Lufthansa wurde mit Nur fliegen ist schöner übersetzt. SAT1 hat mit Powered by emotion sicher nicht Kraft durch Freude gemeint. Prompt haben einige der betroffenen Firmen ihre Slogans geändert. Douglas wirbt jetzt mit Douglas macht das Leben schöner, Lufthansa macht Alles für diesen Moment und SAT1 zeigt es jetzt allen. 15 Doch insgesamt stehen englische Werbesprüche immer noch für Internationalität eines Produktes und weltweiten Wiedererkennungswert 16 und sie vermitteln bestimmte Werte wie Trendbewusstsein, Individualität, Lifestyle. Werte einer hedonistischen Gesellschaft.

Englische Lehnwörter scheinen sich auf Grund der ähnlichen Struktur der beiden germanischen Sprachen recht leicht ins Deutsche zu integrieren. Dennoch ist der Anteil der englischen Wörter im Deutschen immer noch wesentlich geringer als der Anteil der Lehnwörter aus dem Französischen, Lateinischen und Griechischen. 17 Manche Sprachforscher betonen, dass das unliebsame Denglisch eher von ungebildeten Sprechern verwendet wird, während Deutsche, die gut englisch sprechen, genügend Sprachgefühl haben, um nicht zu so genannten Sprachpanschern zu werden, ein Titel, den der Verein Deutsche Sprache jedes Jahr für bemerkenswerte Fehlleistungen im Umgang mit der deutschen Sprache verleiht, z.B. an Vertreter des öffentlichen Lebens wie Dr. Zumwinkel von der Deutschen Post für Wortschöpfungen wie One-Stop-Shopping oder Global Mail.

Wir werden im Deutschen weder auf Anglizismen verzichten können noch müssen. Aber es ist unabdingbar, dass nicht nur die Medien, sondern wir alle unsere Muttersprache wertschätzen, bewusst mit ihr umgehen und unnötige Sprachpanschereien vermeiden.

4. Wird Englisch Weltsprache bleiben?

So groß gegenwärtig der Einfluss des Englischen auf andere Sprachen auch ist, so muss man sich dennoch die Frage stellen, ob die englische Sprache denn auf Dauer die Weltsprache bleiben wird oder ob sie von anderen Sprachen abgelöst wird. Nun, sie ist auf jeden Fall die erste wirkliche Weltsprache. Aber vielleicht nicht die letzte. Es ist durchaus möglich und denkbar, dass in der Zukunft sich das Machtgefüge auf der Welt so verändert, dass damit auch eine andere Sprache diese Funktion übernehmen wird. Derzeit ist Englisch Lingua franca weltweit. Doch in allen Erdteilen wird es auch in Zukunft weitere Verkehrssprachen mit regionaler Bedeutung geben: in Asien wird es Mandarin und Hindi sein, in Süd- und auch in Nordamerika Spanisch, in Europa Französisch und in gewisser Hinsicht auch Deutsch, in Afrika Arabisch und Suaheli. Ob all diese Sprachen wirkliche Konkurrenz für die Weltsprache Englisch werden, muss die Zukunft zeigen.

David Crystal, führender englischer Sprachforscher, sieht keinerlei Anzeichen dafür, dass der englischen Sprache ihr Weltrang streitig gemacht werden könnte, da sie ja in vielerlei Hinsicht so fest etabliert ist. Der Sprachwissenschaftler David Graddol hingegen hat 2006 in einer Studie für das British Council festgestellt, dass Englisch nicht unbedingt die einzige Weltsprache bleiben wird, weil die Zahl der englischen Muttersprachler von 9 auf 5 % der Weltbevölkerung sinken wird und die Angelsachsen mit dem demografischen Wachstum Chinas, Indiens, der arabischen und der spanischsprachigen Welt nicht mithalten können. In all diesen Ländern wachsen immer mehr Menschen mit zwei oder gar mehreren Sprachen auf. Dies bedeutet für die Muttersprachler des Englischen, dass auch sie weitere Fremdsprachen lernen müssen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Für die Nicht-Muttersprachler wie uns schlägt David Graddol vor, dass Kinder so früh wie möglich, nämlich schon in der Grundschule Englisch lernen. Damit bleibt in der Sekundarstufe Raum dafür, dass Englisch mit einem inhaltlichen Fach wie Geschichte oder Geographie verbunden wird, bilingualer Unterricht also, und es bleibt Raum für das Erlernen weiterer Fremdsprachen. Dies alles wird bei uns in Bayern schon praktiziert.

Auch die Europäische Union hat sich 2002 dieses hohe Ziel der Mehrsprachigkeit für ihre Bürger gesteckt: -"Muttersprache plus zwei" 18 lautet die Devise, das heißt jeder europäische Unionsbürger sollte sich außer in seiner Muttersprache in zwei weiteren Fremdsprachen ausdrücken können. Dies ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, will man in einer globalisierten Welt die eigenen beruflichen Aufstiegschancen verbessern. Überdies ermöglichen Fremdsprachenkenntnisse eine umfassendere Perspektive und eine Erweiterung des persönlichen Horizontes. Bei allen Vorzügen, die eine globale Lingua franca wie das Englische besitzt, ist sie doch nicht in der Lage, alle Blickwinkel auf die Welt abzubilden. Jede Sprache ist ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet. Jede Sprache, die wir lernen, baut uns eine Brücke zu anderen Menschen, dient der Völkerverständigung im wahrsten Sinn des Wortes.

Und damit wird das Erlernen von Fremdsprachen, nicht nur von Englisch, auch in Zukunft eine tragende Säule in der Bildungsarbeit bleiben und der sprachliche Zweig des bayrischen Gymnasiums setzt dies perfekt um. Zugegeben, es ist schwierig und anstrengend, aber es lohnt sich.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Ursula Kick-Bernklau


1 David Crystal (2003), English as a Global Language, Cambridge, S. 60-61 (Terminologie nach B.B. Kachru)
2 Jakob Grimm, Über den Ursprung der Sprache, Berlin 1851, S. 50
3 David Crystal, The Past, Present, and Future of World English, in A. Gardt und B. Hüppauf (eds.) (2004) Globalization and the future of German, Berlin, S. 31
4 cf. Miriam Hoffmeyer, Betriebssprache Englisch in: Süddeutsche Zeitung 21.04.2007
5 http://babelfish.altavista.com/tr
6 http://www.internetworldstats.com/stats7.htm
7 nach Manfred Hinrich
8 David Graddol, English Next. Why Global English may mean the end of English as a Foreign Language. British Council 2006, S. 11
9 nach Jean-Paul Nerrière, ehemaliger Vize-Präsident von IBM
10 http://www.uni-koeln.de/gbs/ Gesellschaft für bedrohte Sprachen e.V.
11 R. W. Emerson, Language is the archives of history.
12 Pogarell Reiner und Schröder Markus (2000) Wörterbuch überflüssiger Anglizismen, Paderborn, S.8
13 Dieter E. Zimmer (1997) Neuanglodeutsch. Über die Pidginisierung der Sprache in: Deutsch und anders, Hamburg, S. 71.
14 Wolfgang Tasler, Anekdoten aus vier Jahrhunderten in : Musarum Sedes, 1605-2005, 400 Jahre Gymnasium Casimirianum Coburg, Coburg 2005, S. 294 und S. 297.
15 Alfons Kaiser, Englisch ist langsam out in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.10.2004, Nr. 230 / Seite 8
16 Deutsche verstehen Werbesprüche nicht in: RP-Online 30.11.2006
17 Görlach Manfred (ed.) (2002) English in Europe, Oxford, S. 31.
18 Cunningham Kristina (2006) Sprachenvielfalt in Europa - die neue Sprachenpolitik der Europäischen Kommission, Vortrag in Berlin September 2006, S. 4.

Weltsprache Englisch: Bibliographie


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