![]() |
|||||||||
|
|
|||||||||
| 9.
und 10. Klasse
In
den ersten beiden Jahren des Griechischunterrichts stehen Wortschatz und
Grammatik im Mittelpunkt. In den 150 Lektionen des Übungsbuches HELLAS
werden die Grundlagen zur späteren Lektüre von Originaltexten
gelegt. Dabei kommt jedoch die Beschäftigung mit der Kultur der Griechen
nicht zu kurz.
|
|||||||||
![]() |
|||||||||
| 11.
Klasse
Nachdem die Grundlagen in Wortschatz und Grammatik erarbeitet sind, tritt in der 11. Klasse die Lektüre von Originaltexten in den Mittelpunkt. Dabei stehen vor allem drei große Themenblöcke im Vordergrund. In Platons Apologie des Sokrates lernen wir den Denker kennen, der am Beginn der Philosophiegeschichte steht. Er hält seinen Mitbürgern den Spiegel vor und ruft sie zu einer bewussten Lebensführung auf. Dafür bezahlt er mit dem Tod. Im Jahre 399 wird er vom Athener Volksgericht dazu verurteilt, den Schierlingsbecher zu trinken. Herodot gilt als Vater der Geschichtsschreibung. Der rote Faden, an dem er sich ausrichtet, ist die kriegerische Auseinandersetzung zwischen Griechen und Persern, die in der Seeschlacht von Salamis 480 ihren Höhepunkt findet. Daneben erzählt er jedoch auch allerlei Geschichten über Länder und Völker, die sein Werk zu einem bunten Bilderbogen der antiken Welt werden lassen. In der Odyssee Homers wird geschildert, wie einer mühevoll seinen Heimweg sucht und schließlich auch nach Hause findet. Aber das Epos ist mehr als nur die Erzählung der berühmten "Irrfahrten". Am Anfang der europäischen Literaturgeschichte spiegelt es zeitlos gültige Züge der conditio humana in seinem Helden Odysseus wider. Neben der Übersetzung und Diskussion dieser zentralen Texte wird immer wieder Zeit sein für vertiefende Seitenblicke auf andere Bereiche von Literatur, Geschichte und Kunst der Griechen. Leistungskurs Griechisch: "Vom Mythos zum Logos" Der Leistungskurs Griechisch verfolgt in den vier Kurshalbjahren die Ausformung des griechischen Denkens und der griechischen Literatur von ihren Anfängen bis zum Stadium der Reife unter dem übergeordneten Thema Die Selbstfindung des Individuums. Wir können dabei nachvollziehen, wie sich der Mensch aus der mythischen und gesellschaftlichen Gebundenheit allmählich befreit und in der Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens zu individuellen Antworten findet. Die Bandbreite der gelesenen Texte deckt dabei alle literarischen Gattungen ab. Wir gelangen direkt an die Quellen europäischer Kultur in Literatur, Philosophie und bildender Kunst. 12/1:
Das Erwachen des kritischen Bewußtseins bei den Griechen
b)
Griechische Lyrik
c)
Vorsokratische Naturphilosophie
12/2: Der radikale Denkansatz in der griechischen Sophistik Die
Sophistik kann als eine Epoche der Aufklärung gelten. Das Denken wendet
sich mehr und mehr von der Betrachtung der Natur ab und stellt den Menschen
in den Mittelpunkt. Ins Zentrum des Interesses tritt die Frage, woran sich
die Lebenspraxis des Menschen zu orientieren habe. Die zahlreichen Vertreter
dieser geistigen Strömung setzen dabei verschiedene Akzente: Fragen
der Erziehung des Menschen, Rhetorik, Erkenntnistheorie, religiöse
Vorstellungen, Kulturentstehung, positives Recht und Naturrecht. Dabei
sind beileibe nicht alle "Sophisten" so schlecht wie der Ruf, der ihnen
allgemein anhaftet!
13/1: Individuum und politische Ordnung Im Mittelpunkt dieses Abschnitts stehen die möglichen Verhaltensweisen des Einzelnen gegenüber der staatlichen Gemeinschaft. Wir rekonstruieren dabei den Weg von der geschlossenen archaischen Gesellschaft bis zu einer offenen Staatsform - unsere eigene Position wird dabei immer wieder zu hinterfragen sein. Die einzelnen Themen: Solon bietet in seiner Eunomie ein Konzept zum Abbau sozialer Spannungen durch rechtsstaatliche Prinzipien und ruft die Athener zu Eigenverantwortlichkeit und sozialem Handeln auf. Im
Logos Epitaphios des Geschichtsschreibers Thukydides
lernen wir das Idealbild der athenischen Demokratie kennen.
13/2: Griechische Staatstheorie Im
letzten, aus organisatorischen Gründen (Abitur!) recht kurzen Halbjahr
werden Grundtypen möglicher Verfassungen erörtert: Demokratie,
Oligarchie, Monarchie.
|
|||||||||