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Unsere Reise nach Schweden

Am 4. Mai startete unsere Reise im Rahmen von Erasmus+ in den kleinen Ort Ödeshög, der in der Nähe des großen Sees Vättern liegt. Außer uns Coburgern kamen noch Teams aus Italien und Luxemburg nach Schweden.

Da leider auch Monate im Voraus keine Zugtickets mehr für den Abschnitt Hamburg-Malmö zu bekommen waren, fuhren wir mit dem Zug nach München, flogen nach Göteborg und fuhren mit dem Fernbus nach Mjölby, wo wir von Gastfamilien mit dem Auto abgeholt und nach Ödeshög gefahren wurden und alle müde ins Bett fallen konnten.

Der erste Tag startete mit einer kleinen Bustour rund um Ödeshög, während die schwedischen Austauschschülerinnen und -schüler ihre national tests absolvierten. Wir lernten den Vogel see Takern, den Runenstein in Rök, im Vorbeifahren die Klosterruine Alvastra und beim Hochsteigen den Omberg kennen, von dem aus man einen guten Block auf den Vättern hat. Der Nachmittag verging mit Kennlernspielen und der Programmvorstellung. Alles drehte sich in der Erasmuswoche um Creativity and innovation: Inclusion in history, in presence and in the future. Im Anschluss daran bereiteten alle zusammen das Abendessen am Taco-Tuesday zu, eine Gruppe kümmerte sich um die Dekoration, andere um die Salate, das Dessert sowie die Füllung der Tacos, Hähnchen- und Schweinefleisch sowie eine vegetarische Bohnenpaste. Das gemeinsame Arbeiten und Kochen brachte die Gruppe noch besser zusammen.

Am Mittwoch stand die Exkursion in die eine Stunde entfernte große Stadt Jönköping auf dem Programm. Passend zum Thema Innovationen besuchten wir das Husqvarna-Fabrikmuseum, das Streichholzmuseum und das Science Center Upptech. Der Tag klang im Shoppingcenter A6 aus.

Workshops waren der Tagesinhalt am Donnerstag. Wegen der national tests für die schwedischen Schülerinnen und Schüler verging der Vormittag der Coburger, Italiener und Luxemburger bei indoor und outdoor Spielen, am Nachmittag wurden die Museumsbesuche vom Mittwoch dazu genutzt, sich über Innovationen und Inklusion in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft klar zu werden. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten am Donnerstag und Freitag eine Geschichte über ein Paar, in der sowohl das Thema Inklusion verarbeitet wurde als auch, wie sich das Leben der Familie durch eine selbst erfundene technische Innovation im Laufe der Jahrzehnte verändert. Diese Story, die in einen Film umgewandelt wurde, sowie ein Tagesbericht bildete die Präsentionen am Abschlussnachmittag, zu dem auch Eltern kamen. Die Abschlusszeremonie bildete einen würdigen Abschluss für unsere Reise und es war schön, die Erfahrungen Revue passieren zu lassen.

Die freien Abende verbrachten die Schülerinnen und Schüler in Gränna sowie am See beim Grillen. Auch wenn das mindset der Schweden und Schwedinnen ein ganz anderes ist, gab es viele gute Begegnungen und alle haben sich wirklich wohl gefühlt und sind in einem europäischen Rahmen zusammengewachsen.

OStRin Ines Hoepfel

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